Todesfall/Sterbe- und Trauerbegleitung

Ist Ihnen ein lieber Mensch durch den Tod plötzlich entrissen worden? Kommen Sie mit Ihrer Trauer nicht zurecht?
Haben Sie die Diagnose "unheilbare Krankheit" erhalten und wünschen seelsorgerliche Begleitung?
Wohnt jemand in Ihrem Haushalt, der an einer unheilbaren Krankheit leidet?

Unsere Pfarrerin ist für die Begleitung von Sterbenden und Trauernden speziell ausgebildet. Zögern Sie nicht, gleich mit ihr Kontakt aufzunehmen.

Nathanja Baumer-Schuppli
Pfarrerin

Vorgehen bei einem Todesfall

Bitte kontaktieren Sie wenn möglich das Bestattungsamt der politischen Gemeinde Felben. Ihr dortiger Ansprechperson ist Herr Niklaus Bischof. Sie erreichen ihn unter der Nummer 052 728 08 28.

Ihre Ortspfarrerin steht Ihnen als Seelsorgerin in Trauerfällen und für die Planung der Beerdigungsfeier zur Seite.

Bitte nehmen Sie sich Zeit für die Planung der Beerdigung. Besser einen Tag länger einplanen, als alles so rasch wie möglich erledigen. Grundsätzlich beginnt die Beerdigungen an der Urne oder am Sarg vor der Kirche, in der Regel wochentags um 14 Uhr. Anschliessend findet dann ein Abschiedsgottesdienst in der Kirche Felben statt. Während dieses Gottesdienstes wird entsprechend dem lokalen Brauch dann die Urne/ der Sarg beigesetzt.

Wenn Sie Wünsche betreffend Gestaltung haben (besondere Musik, Freundesworte, Fahnengruss, Blumenschmuck usw.) besprechen Sie das bitte mit der Pfarrerin.

Wunsch nach Sterbebegleitung
(Palliative Care)

Niemand soll und muss alleine sterben. Niemand soll alleine fertigwerden müssen mit der Diagnose "unheilbare Krankheit". Wünschen Sie für einen Angehörigen oder für sich selbst eine seelsorgerliche Begleitung, dann wenden Sie sich bitte ungeniert an Ihre Ortspfarrerin.

In den Kantonsspitälern Frauenfeld und Münsterlingen stehen (Schwer)Kranken und deren Angehörigen auch die dortigen Spitalseelsorger bei. Nach diesen können Sie über das Pflegepersonal verlangen.

Seelsorgerliche Begleitung von Trauernden

Als Christen glauben wir daran, dass ein Verstorbener nach seinem Tod in guten Händen ist. Schwerer ist es für die, die zurückbleiben. Die Hinterbliebenen müssen sich mit der neuen Situation zurechtfinden, Abschied nehmen und sich wieder auf das Leben ausrichten.

Die Abdankungsfeier ist der Ort, wo der Trauer Raum gegeben wird. Aber nicht die Trauer soll das letzte Wort haben, sondern Trost, der trägt und von Gott kommt.

Unsere Hoffnung wird bestimmt durch das Christuswort:
"In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost: Ich habe die Welt überwunden." (Johannes 16, 33)

Wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser Trauerzeit, die für alle Beteiligten meist so unterschiedlich ablaufen kann.

Gerne besucht Sie Ihre Ortspfarrerin, wenn Sie dies wünschen, in der Zeit nach der Beerdigung.

Ewigkeitssonntag

Einmal im Jahr, am sogenannten Ewigkeitssonntag im November, wird im Gottesdienst speziell an alle Verstorbenen gedacht. Alle Angehörigen werden durch das Pfarramt extra zu diesem Gedenken eingeladen.