Taufe und Kindersegnung

Die Taufe ist ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes. Sie weist auf Jesus Christus hin, der gesagt hat:
"Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matth. 28, 18-20)

Nathanja Baumer-Schuppli
Pfarrerin

Bedeutung

Die Taufe ist eine symbolische Handlung zur Eingliederung in die Gemeinschaft der Kirche, die in einem öffentlichen Gottesdienst stattfindet.

Die Taufe ist an kein bestimmtes Alter gebunden, aber ein einmaliger Akt. Wir freuen uns über jedes Kind und jeden Erwachsenen, der durch die Taufe in unsere Gemeinde aufgenommen wird.

Anmeldung zur Taufe

Vor der Taufe trifft sich die Pfarrerin mit den Beiteiligten zu einem Kennenlerngespräch. Grundfragen der Taufe werden bei diesem Besuch geklärt und besprochen.
Wenden Sie sich bitte an das Pfarramt, um einen Termin für das Taufgespräch zu vereinbaren. 

Taufgottesdienst

Getauft wird sonntags morgens im Gemeindegottesdienst.
Dieser Gottesdienst kann von Verwandten, Freundinnen und Freunden oder von den Paten mitgestaltet werden. Sprechen Sie mit der zuständigen Pfarrperson über die verschiedenen Möglichkeiten. 

Voraussetzung

Bei der Taufe versprechen Eltern und Paten, für die Erziehung des Kindes im christlichen Glauben zu sorgen. Darum ist die Mitgliedschaft der Eltern und Paten in einer christlichen Kirche eine notwendige Voraussetzung für die Taufe des Kindes. Dabei muss mindestens ein Elternteil Mitglied der evangelischen Kirche sein. 

 Kindersegnung

Wer es seinem Kind überlassen möchte, die Taufe selber und bewusst zu begehren, wenn es älter wird, dem bietet unsere evangelische Landeskirche eine gute Alternative: Die Kindersegnung.

Im Gottesdienst danken wir für das Kind und segnen es. Dabei wird jedoch kein Wasser verwendet. Eltern und Paten sind aktiv beteiligt, wie bei der Taufe. Das Kind selber hat durch die fehlende Taufe keine Nachteile oder Hindernisse auf seinem weiteren Weg. Aber es hat die Chance, später einmal mit einer ganz bewusst begehrten Taufe seinen Glauben fest zu machen. Viele erleben diesen Bekenntnisakt dann als wichtigen und stärkenden Glaubensschritt.